Omas schwäbische Krautkrapfen


Rezept schwäbische Krautkrapfen von Oma - Kochbock.de
Rezept schwäbische Krautkrapfen von Oma - Kochbock.de

Omas schwäbische Krautkrapfen

Von Tobi  , ,   


März 18, 2015

5.0 1

Dieses deftige Schmankerl ist ein Klassiker der original schwäbischen Küche. Das Rezept stammt von meinem Onkel, der es wiederum von meiner Großmutter bekommen hat. Dafür nochmals vielen Dank!

  • Vorbereitung: 30 mins
  • Cook: 1 hr
  • 30 mins

    1 hr

    1 hr 30 mins

  • Portionen: 4 Portionen

Zutaten

Teig

350g doppelgriffiges Mehl

3 Eier

3 EL Sonnenblumenöl

2 EL Wasser

1 Prise Salz

Füllung

1 große Gemüsezwiebel

1 Apfel

500 g Sauerkraut (aus der Dose)

1 Lorbeerblatt

2 Wacholderbeeren

1 TL Kümmel

1 TL Senfkörner

300 g gewürfelter Speck

1/2 l Gemüsebrühe

Sonnenblumenöl

Was man sonst noch braucht

Große Pfanne

Nudelholz

Wenn möglich: Nudelmaschine

Zubereitung

Zuerst der Teig

Der Teig ist einfach gemacht: Alle Teig-Zutaten ein eine große Schüssel geben und mit sauberen Händen mindestens 10-15 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.

Teig zudecken und beiseite stellen (nicht in den Kühlschrank). Er sollte jetzt mindestens 30 Minuten ruhen, während du dich um die Füllung kümmerst.

Krautfüllung

Erhitze in einer großen Pfanne etwas Öl bei 3/4 Hitze, gib Speck und Zwiebeln dazu und schwitze alles an, bis die Zwiebeln schön glasig sind.

Währenddessen kannst du den Apfel schälen und mit einer Reibe fein raspeln.

Rühre dann die Senfkörner und den Kümmel unter, gib die Wacholderbeeren, das Lorbeerblatt, den geraspelten Apfel und das Kraut dazu und vermische alles gründlich.

Dann gießt du alles mit 1/4 Liter der Gemüsebrühe auf, reduzierst die Hitze auf ca. 1/2 und lässt die Brühe ca. 10 Minuten lang ein reduzieren. Hin und wieder umrühren nicht vergessen.

Sollte das Kraut noch nicht würzig genug sein, kannst du mit Pfeffer frisch aus der Mühle etwas nachhelfen und noch ein wenig Gemüsebrühe nachgießen, welche dann wiederum ein reduziert wird.

Wenn der Geschmack passt, schalte den Herd ab und kümmere dich wieder um den Teig, der mittlerweile fertig sein sollte.

Teile ihn in zwei gleichgroße Teile und rolle beide zu länglichen, sehr dünnen Teigbahnen aus. Am besten geht das mit einer Nudelmaschine.

Verteile dann die Füllung auf die Teigbahnen und achte darauf, dass ein kleiner Rand freigelassen wird. Es sollte außerdem nicht zu viel Füllung verwendet werden, da das Einrollen sonst schwierig wird.

Rolle nun den Teig mit der Füllung zu einer Art Roulade ein und schneide den Strudel mit einem scharfen Messer in ca. 5-8 cm lange Stückchen.

Braten

Zuletzt müssen die Krautkrapfen natürlich noch in die Pfanne.

Erhitze wieder einen guten Schuss Öl bei ca. 3/4 Hitze in einer großen Pfanne und stelle die Krautkrapfen mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne.

Die Krapfen dürfen, wie auf dem Bild, ruhig eine recht dunkle Farbe bekommen. Erst die Röstaromen machen den Krautkrapfen authentisch und richtig lecker.

Wenn die eine Seite gut gebräunt ist, drehe die Krapfen auf die andere Schnittfläche und brate sie auch hier schön dunkel an. Evtl. musst du hin und wieder etwas Öl nachgießen.

Sobald beide Seiten eine schöne Färbung bekommen haben, reduzierst du die Hitze auf die Hälfte und gießt alles mit der Gemüsebrühe auf, bis die Krautkrapfen fast "bis zum Hals im Wasser" stehen.

VORSICHT: Lasse die Pfanne nach dem Herunterschalten kurz abkühlen, bevor du die Brühe hinein gießt, denn heißes Fett und Wasser (bzw. Brühe) können im schlimmsten Falle zu einer Fettexplosion führen.

Nun müssen die Krautkrapfen noch ca. 15 Minuten bei halbe Hitze in der Gemüsebrühe köcheln und sind dann fertig zum Servieren.

Vergiss nicht, die Krapfen auf dem Teller noch ordentlich zu pfeffern!

Am besten dazu passt frischer Salat aus dem Garten.

00:00

1 Bewertung

Johannes Itermann

April 8, 2015

Fantastisch, ich bin begeistert – wie von Muttern gekocht!
Muss man unbedingt weiterempfehlen!

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